Unser Haus

Das Matthias-Claudius-Heim ist ein gefälliger, zwei- bis dreigeschossiger Backsteinbau aneinander gefügter Häuser. Diese sind das Haus Matthias (A), das Haus Rebecca (B), das Haus Christiane (C) und das Haus Johannes (D). Diese Namen gehen alle auf Vornamen aus der Familie von Matthias Claudius zurück. Die Anregung hierzu kam von einigen Seniorinnen unseres Hauses.

Die Häuser des Matthias-Claudius-Heimes

 Geschützer und anerkannter Dementenbereich nach dem Konzept der besonderen Dementenbetreuung (BestDem) in Hamburg 

Der Umgang sowie die Begleitung und Betreuung demenzkranker Menschen erfordert ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen, Toleranz, Selbstreflexion und fachlicher Qualifikation.

Unser Bereich bietet:

  • angepassten Personalschlüssel nach Vorgaben des "BestDem" 
  • täglich 15 Stunden Betreuungsangebote
  • einen Nachtdienst für 26 Bewohner
  • ein festes Team, kein Einsatz von Fremdkräften
  • einen Demenz- und Therapiegarten mit einer hauseigenen Gartentherapeutin
  • zahlreiche Angebote, in Form von Gruppen- und Einzelangeboten sind fester Bestandteil im Alltag unserer Bewohner 
  • Kooperation mit verschiedenen Therapiepraxen, aus denen Therapeuten direkt zu uns kommen. Dazu gehören:
  • Ergotherapie, Beeinträchtigungen werden durch den gezielten Einsatz von individuell sinnvollen Tätigkeiten behandelt
  • Physiotherapie, durch spezifisches Training soll die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers wieder hergestellt, verbessert oder erhalten werden
  • Logopädie, Therapie und Rehabilitation bei Stimm- und Sprechstörungen

Unsere tägliche Arbeit ist nicht nur Aufgaben- sondern erlebnisorientiert. Die individuelle Betreuung hat Vorrang vor Routine. Dadurch kommt es zu Veränderungen im Tagesablauf, welche ständig kommuniziert und reflektiert werden. Unsere geschulten Mitarbeiter erkennen die Phase des ICH- Erlebnisses bei den demenzbetroffenen Menschen und leiten in den regelmäßigen Fallbesprechungen geeignete Umgangsempfehlungen ab.

Unsere Mitarbeiter sind im Bereich der Gerontpsychiatrie fort- und weitergebildet. Mehrere geronopsychiatrische Fachkräfte arbeiten im Team.

Unser Ziel ist, den Bewohnern einen Alltag zu ermöglichen, in dem sie sich sicher und geborgen fühlen. Je gleichartiger die Gruppe ist, umso einfacher lässt sich eine angepasste Pflege und Betreuung im Alltag aufbauen.

Wir-Pflege- und Betreuungsteam- tauschen uns auch außerhalb der Besprechungen aus und stimmen unsere Arbeit auf die Bedürfnisse des Bewohners ab. Pflege und Betreuung sind für uns eine Einheit und keine getrennten Disziplinen.

Ziele des Dementenbereiches

  • Der Bewohner mit seinen Bedürfnissen hat oberste Priorität. Wir sind flexibel und passen uns dem Bewohner an, nicht umgekehrt.
  • Eine "verschmutzte Bluse" oder das Bedürfnis eines Bewohners, sich ständig die Kleidung auszuziehen, akzeptieren wir, wenn es hilft Stress beim Bewohner zu vermeiden.
  • Die Mahlzeitzen nehmen wir gemeinsam mit den Bewohnern ein, um so die Gemeinschaft zu fördern und den Bewohnern Unterstützung zu geben.
  • Unsere Bewohner sollen sich innerhalb des Bereiches frei entfalten. Wir akzeptieren das Laufbedürfnis unserer Bewohner auch außerhalb des Bereiches, solange Fremd- und Eigengefährdung ausgeschlossen sind.
  • In enger Zusammenarbeit mit unserem Neurologen setzen wir Psychopharmaka nur so gerring wie möglich ein. Fixierungen verscuchen wir ganz zu vermeiden.
  • Die Vorlieben und Abneigungen des Bewohners beim Essen dokumentieren wir und besprechen dies mit den Kollegen der hauseigenen Küche und setzen es um.
  • Gerne beziehen wir Angehörige in unseren Bespechungen/Fallbesprechungen und den Pflegealltag mit ein.

Leitlinien des Pflegeteams

Wir sind die Mosaiksteine des Erfolgbaumes:

  • Individuell und dennoch Teil eines Ganzen
  • lebhaft und zugleich ausgeglichen
  • spontan und dabei organisiert
  • kritisch und kritikfähig
  • einfühlsam und fürsorglich, aber nicht erdrückend

In unserem pflegerischen Handeln verbinden wir Herzlichkeit mit Professionalität

Erfolg ist für uns der Aufbau einer respektvollen, menschenwürdigen,vertrauensvollen und liebenswürdigen Beziehung zu unseren Bewohnern.

Unsere Bewohner stehen als Personen in unserem Mittelpunkt, nicht ihre Erkrankungen oder Defizite.

Selbstbestimmung, Entscheidungsfreiheit und Selbstständigkeit gehören für uns zu einem freien Menschen.